Wohnen in Vohwinkel

Dritter Standort in Sicht

Vohwinkel ist ein sich rege entwickelnder Stadtteil im Wuppertaler Westen – nicht erst die Aussicht auf die BUGA hat Bewegung ins Quartier gebracht. Auch die Talpflege möchte sich nun in Vohwinkel als "Neubürgerin" einbringen.

2024 wurde die Gestaltungs- und Erhaltungssatzung der Stadt Wuppertal beschlossen, um das funktionale Herzstück – die Kaiser-/Vohwinkeler Straße – in seiner historischen Bausubstanz zu schützen. Im August 2025 wurden entlang der Kaiserstraße sogenannte „Parklets“ aufgestellt, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Das Lokschuppen-Areal gewann über einen Architektenwettbewerb eine attraktive Perspektive und gleichzeitig soll eine attraktive Integration der BUGA 2031 gewährleistet werden. Nun leistet die Talpflege ebenfalls einen Beitrag: Anfang 2027 werden in der Stackenberg Straße drei neue Demenz-Wohn­ge­mein­schaf­ten eröffnet und auch die Verwaltung der Talpflege wird ihr neues Zuhause dort finden.

Mit rund 3.000 qm umzubauender Nutzfläche ist das Areal an der Stackenbergstraße in Wuppertal-Vohwinkel ein beeindruckendes Projekt. Eine Größenordnung, an die sich die Talpflege mit Selbstbewusstsein heranwagt, ist doch André Harder als Gründer und Mitgeschäftsführer seit Jahrzehnten in Wuppertal als Projektentwickler solcher Gebäude etabliert. Besonders gefreut haben sich André Harder und Architekt Dominik Gerlich über die Entwicklung des Innenhofs. Die begrünten Aufenthaltsbereiche stellen sicher, dass man optimale Voraussetzungen vorfinden wird.

Was ist im Quartier geplant?

Derzeit ist das Gelände der ehemaligen Lackfabrik eine Kombination aus brachliegenden Industriebauten und grauer Asphaltfläche. Geplant sind neben der Talpflege auch Einzelhandelsflächen, ein modernisiertes Bürogebäude, attraktive Wohnbebauung und begrünte Aufenthaltsbereiche. Diese Transformation wird durch Rückbau, die Revitalisierung von Bestandsbauten und harmonisch in das Quartier passenden Neubau gelingen. Die Fläche zwischen den Baukörpern öffnet sich dem Quartier und wird zu einem urbanen Raum mit neuen, klimaentlastenden Grünflächen. Die Grünflächen mit klimaresistenten Hecken, Pflanzen und Bäumen begleiten die Wegeführung und zonieren die öffentlichen, halböffentlichen und privaten Nutzungsbereiche in subtiler Weise. Es entsteht ein kleiner, parkähnlicher Mittelpunkt, der den künftigen Mieter*innen der Demenz-Wohn­ge­mein­schaf­ten „Wohnen in Vohwinkel“ zu gute kommen wird. Der Blick ins Grüne ist stets nicht zu unterschätzen – und auch der dadurch entstehende Schutz vor sommerlicher Überhitzung kommt Senior*innen entgegen.

Das Engagement der Talpflege vor Ort zahlt positiv auf die Quartiersentwicklung ein – und das deutlich vor der BUGA. „Wir halten permanent Ausschau nach weiteren Chancen“, so André Harder über das Projekt „Wohnen in Vohwinkel“. „Wir erleben täglich, dass der Bedarf an Demenz-Wohn­ge­mein­schaf­ten in Wuppertal groß ist. Die baulichen Möglichkeiten sind jedoch begrenzt, so dass wir mit detaillierter Planungsarbeit und, wie man so sagt, „Blut, Schweiß und Tränen“, die Projekte wirklich selbst entwickeln müssen. Wir möchten unseren Standard nicht aufgrund unpassender Immobilien senken. Nicht die Talpflege muss sich in die Räumlichkeiten einfügen, sondern die Räumlichkeiten müssen für die Mieter*innen der Talpflege angepasst werden.“ Die Unterstützung von Architekt Dominik Gerlich hat sich bei den bisherigen Demenz-Wohn­ge­mein­schaf­ten so bewährt, dass man auch das große Projekt im Wuppertaler Westen gemeinsam angeht.

„Wir freuen uns auf das neue Gebäude. Wir sind von dem Projekt so begeistert, dass wir sofort eine weitere Lösung für uns als Unternehmen gesehen haben, denn unsere Verwaltung platzt am Standort Hofkamp bereits aus allen Nähten. Wir werden daher auch mit der Verwaltung an den neuen Standort umziehen. Das wird spannend“, berichtet Mark Kleinknecht, Geschäftsführer der Talpflege. 

Was macht unsere Demenz-Wohn­ge­mein­schaf­ten aus?

Für die neuen Mieter*innen ist der Neubau in Vohwinkel ein besonderes Glück. In einem neuen Quartier erhalten Menschen die Möglichkeit auf ein sicheres Zuhause für demenziell erkrankte Menschen in der Nähe oder direkt in dem Quartier, in dem sie ihr Leben lang gelebt, geliebt, gearbeitet haben. Gerade beim Erstbezug besteht eher die Möglichkeit, auch individuelle Bedürfnisse ein Stück weit zu berücksichtigen. Ganz wichtig zu verstehen ist, dass die Mieter*innen die Einrichtung der neuen Demenz-Wohn­ge­mein­schaf­ten und nicht nur ihrer Zimmer mitgestalten können. Die Talpflege ist als ambulante Betreiberin der Wohn­ge­mein­schaf­ten nur Gast in den WGen und unterstützt überall dort, wo Hilfe sinnvoll ist. 

Was Sicherheit und Wohlbefinden betrifft, setzt die Talpflege auf das Konzept, das sich bereits in Elberfeld und Ronsdorf bewährt hat:

  • Privatsphäre: Das neue Zuhause mit den eigenen Möbeln gestalten, Telefon-, TV- und Internetanschluss, (Tandem-)Bad auf jedem Zimmer, die große Wohnküche, der Gemeinschaftsbalkon und der Garten bilden die Grundlage für einen komfortablen Lebensabend – auch bis zum Lebensende. Die Palliativarbeit ist ein wichtiger Baustein in unserem Leistungsangebot.
  • Sicherheit 24/7: Betreuungs– und Pflegekräfte sorgen für ein familienähnliches Umfeld. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind als Fachkräfte im besonderen Maße am Wohl unserer Mieter*innen interessiert. Eine Brandmeldeanlage, der Serviceruf in den einzelnen Zimmern, ein elektronisches Schließsystem und vieles mehr geben zusätzliche Sicherheit. Die Wohn­ge­mein­schaf­ten sind komplett auf die neuesten Pflegerichtlinien ausgerichtet.
  • Alltagskompetenz: In der offenen Wohnküche wird täglich gemeinsam gekocht. Mit Hilfs-, Unterstützungs- oder Freizeitangeboten kann jeder Tag individuell gestaltet werden. Die Gemeinschaft und jede*r für sich entscheidet über das Programm.
  • Barrierearmut: Barrierearme Innenarchitektur und ein gemütliches, helles, auf demenzielle Erkrankungen abgestimmtes Farb- und Lichtkonzept nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen geben ein sicheres Gefühl.
  • Herzlich willkommen: Auf Wunsch erhalten Angehörige einen eigenen WG-Schlüssel, denn sie sind Teil der WG-Familie und in einer Familie sollte es keine engen Besuchszeiten geben.

Gleich 24 neue Zuhause entstehen am neuen Standort: Mit sieben, acht und neun Plätzen in den drei Demenz-Wohn­ge­mein­schaf­ten ist für familiäre Atmosphäre gesorgt. Auf unserer Homepage geben wir hier die ersten Impressionen zum Vorher-Zustand des Projektes preis und halten Sie über alle Entwicklungen auf dem laufenden. Folgen Sie uns auch bei Facebook und/oder Instagram. So können wir Impressionen ganz einfach frei Haus liefern.

Sie interessieren sich für das neue Projekt? Treten Sie mit uns in Kontakt.

Übrigens: Wenn Sie das Projekt als neuer Arbeitsplatz reizt, dann melden Sie sich ebenfalls gern bei uns  – auch wenn wir noch nicht alle Stellenangebote für den neuen Standort ausgeschrieben haben.

06.02.2026

Sarah Fischer 
Pflegedienstleitung 
Demenz-Wohn­ge­mein­schaf­ten

Talpflege GmbH 
Trooststraße 15 
42107 Wuppertal

+49 (0)202 261 57 27-105

s.fischer@talpflege.de